Die Folgen der globalen Erwärmung zeigen sich besonders stark in der Arktis. Hier sind die Oberflächentemperaturen in den vergangenen Jahrzehnten bis zu viermal so schnell angestiegen wie im globalen Durchschnitt. Entsprechend sind die Auswirkungen der arktischen Erwärmung auf das Weltklima Gegenstand intensiver Forschungen. Weniger beachtet wurden die Antarktis und der Südliche Ozean, der bis zum 60. südlichen Breitengrad reicht. Hier zeigt sich die Erwärmung bisher weniger offensichtlich. Bis 2014 nahm das Meereis der Antarktis sogar zu und verzeichnet erst seit etwa zehn Jahren drastische Rückgänge. In Klimamodellen werden die Einflüsse des Südpolarmeeres daher weniger berücksichtigt, und da viele Prozesse noch unzureichend erforscht sind, unterliegen entsprechende Prognosen großen Unsicherheiten.





