von KURT DE SWAAF
Wir sind diejenigen, die die Feldarbeit machen dürfen; das spaßige Zeug“, sagt Shiv Kapila grinsend. Dann zeigt der Direktor des Kenya Bird of Prey Trust auf seinem Smartphone das Bild einer riesigen Kralle. „Diese hier war 65 Millimeter lang, vom Ansatz bis zur Spitze. Länger als jeder Löwenzahn.“ Zwei seiner Kollegen hätten ein solches Teil schon mal im Unterarm gehabt. Normalerweise passiert allerdings keinem etwas – weder den Menschen noch den Greifen, betont Kapila. Er und sein Team haben schließlich jede Menge Erfahrung in der Handhabung gefiederter Prädatoren. Es ist praktisch ihr Alltag.





