Wenn Tumoren metastasieren, breiten sich Zellen vom Primärtumor in andere Bereiche des Körpers aus und bilden dort ebenfalls Krebsgeschwüre. 90 Prozent der Krebstodesfälle weltweit gehen auf metastasierte Tumoren zurück. Auch bei Menschen, deren Primärtumor operativ entfernt wurde, können Monate bis Jahre später Metastasen auftreten und für Rückfälle sorgen. Doch das lässt sich möglicherweise verhindern: „Metastasierende Krebszellen sind besonders anfällig für Immunangriffe, da ihnen zunächst die immunsuppressive Mikroumgebung fehlt, die in etablierten Tumoren zu finden ist“, erklärt ein Team um Jie Yang von der University of Cambridge. „Es besteht Interesse daran, diese Anfälligkeit therapeutisch auszunutzen, um bei Patienten mit Krebs im Frühstadium, bei denen ein Metastasierungsrisiko besteht, ein Wiederauftreten zu verhindern.“





