RezensionGesundheit & Medizin

Wer zu viel seift, stinkt

Autor: Redaktion wissenschaft.de

Yeal Adler lädt ein zu einer eindrucksvollen Reise durch unser größtes Organ, die Haut. Langsam durchquert die Dermatologin mit dem Leser die Oberhaut, schaut sich in der Lederhaut um und gelangt schließlich zur Unterhaut. Dabei gibt sie so manche nützliche Info: zum Beispiel dass ein Glas Möhrensaft täglich der Haut e…

Wer zu viel seift, stinkt
Yeal Adler lädt ein zu einer eindrucksvollen Reise durch unser größtes Organ, die Haut. Langsam durchquert die Dermatologin mit dem Leser die Oberhaut, schaut sich in der Lederhaut um und gelangt schließlich zur Unterhaut. Dabei gibt sie so manche nützliche Info: zum Beispiel dass ein Glas Möhrensaft täglich der Haut eine attraktive Farbe verleiht und sie zudem besser vor Sonnenbrand schützt. Oder dass ein Gerücht wirklich stimmt: Mücken stechen manche Menschen lieber als andere. Übrigens schätzen die Plagegeister Blutgruppe Null besonders. Und wissen Sie, warum sich Männer beim ersten Date oft breitbeinig hinsetzen und sich Frauen dabei scheinbar zufällig die Haare hinter die Ohren streichen? Sie senden auf diese Weise Körperduftstoffe aus, die verlocken sollen.

Die Autorin beschreibt auch Hautkrankheiten und psychische Krankheiten, die „unter die Haut gehen”. Der Leser lernt, dass tägliches Einseifen der Haut schadet (“Wer zu viel seift, stinkt!”) und dass häufiger Sex nicht nur das Risiko für Herzinfarkt und Osteoporose senkt, sondern auch eine schönere Haut macht. Die ist übrigens insgesamt fast zwei Quadratmeter groß. Wer dieses Buch liest, fühlt sich wohl in seiner Haut und lernt, sie als wunderbar vielseitiges Organ zu schätzen.

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