Das lästige Zucken hängt damit zusammen, dass unser Gehirn beim Übergang vom Wachen zum Schlafen Milliarden nervlicher Verknüpfungen auf den sich ändernden Zustand umstellen muss. Am Schlaf sind nämlich sämtliche Körpersysteme beteiligt: die Atmung, der Stoffwechsel, der Blutkreislauf, die Verdauung, das Nervensystem und natürlich die Muskulatur. Da kann man sich leicht vorstellen, welch hochkomplizierter Regelungsmechanismen es bedarf, all diese Systeme koordiniert, das heißt, aufeinander abgestimmt vom Wach- in den Ruhezustand umzuschalten, und dass es dabei leicht zu Unregelmäßigkeiten kommen kann. Das gilt besonders, wenn der Betroffene einen sehr stressigen Tag hinter sich hat oder wenn ihn irgendwelche Sorgen plagen.





