Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im entstehenden Loch Ameisen wuseln. Bei genauerem Hinsehen sticht etwas Ungewöhnliches ins Auge: Die Arbeiterinnen haben deutlich unterschiedliche Größen. Das, berichtet Gippet, sei typisch für Tapinoma magnum. Ein Erkennungsmerkmal, sozusagen. Dann pickt er ein besonders kräftiges Exemplar aus dem Gewimmel heraus. „Eine Königin, und da noch eine.“ Man staunt. Gibt es mehrere Matriarchinnen in einem einzigen Volk? Dutzende, mindestens, antwortet Gippet. Ja, bei dieser Ameisenart ist so einiges anders. Faszinierend und problematisch zugleich.





