UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT

TITEL
VERRÜCKTES LICHT
Forscher fotografieren Unsichtbares und lassen Sichtbares unter einer Tarnkappe verschwinden. Sie halten Lichtstrahlen an und verdrehen sie. Gegenüber derart bizarrer Physik verblassen die wildesten Fantasien.
PRO & KONTRA VORSORGEMEDIZIN
Wer regelmäßig zur Vorsorge geht, hofft, gute Chancen zu haben, nicht an Darm-, Brust- oder Prostatakrebs zu sterben. Zu Recht? bdw nennt die wichtigsten Argumente dafür und dagegen.
„ISEE-3 BITTE MELDEN”
Deutschen Funkamateuren und amerikanischen Weltall-Archäologen ist es gelungen, den Kontakt zu ISEE-3 wiederherzustellen. Die Raumsonde war 15 Jahre lang verschollen.
VERGISS ES!
Forscher verstehen immer besser, wie das Vergessen funktioniert. Dadurch können sie Patienten helfen, schmerzhafte Erinnerungen und sogar Traumata dauerhaft zu löschen.
FREISPRUCH FÜRS FRACKING
Ist die brachiale Fördertechnik ein Ausweg aus der deutschen Abhängigkeit von russischen Erdgas-Importen? Das öffentliche Ansehen der Methode ist miserabel. Doch Geowissenschaftler geben Entwarnung.
Editorial
Martin Stratmann ist bei der Max-Planck-Gesellschaft so lange aktiv,
wie ich bei bild der wissenschaft: seit 1980. Wenn man den aktuellen Präsidenten Stratmann fragt, was sich bei der Max-Planck-Gesellschaft, kurz MPG, seit jenen Tagen verändert hat, antwortet er: „Eigentlich alles!” Damals sei das eine sehr konservative Gesellschaft gewesen, geprägt von älteren Herren. Frauen hätte es in der Chefetage so gut wie gar nicht gegeben. Die meisten Institute hatten festes Personal, und die Doktoranden kamen im Wesentlichen aus Deutschland: „Es war eine Wissenschaftsorganisation, die in Deutschland beheimatet war und in Deutschland rekrutiert hat.”
Heute dagegen sei die Max-Planck- Gesellschaft eine Institution, die USamerikanischen Forschungsuniversitäten stark ähnelt – mit Doktoranden und Postdocs aus aller Welt und Strukturen, die auch jungen Wissenschaftlern eine hohe Selbstständigkeit bieten. Und noch etwas habe sich verändert: „Damals waren wir Max-Planck-Wissenschaftler längst nicht so stark der internationalen Konkurrenz ausgesetzt wie heute.”





