Zu den vermeidbaren Krebsrisiken gehört neben einer nicht ausgeglichenen Energiebilanz vor allem der Griff zur Zigarette. Inzwischen tragen Maßnahmen wie Preiserhöhungen und Rauchverbote in Gaststätten Früchte. 2010 gab es nur noch halb so viele jugendliche Raucher wie 2002: Ihr Anteil sank von 28 auf 13 Prozent. Martina Pötschke-Langer, DKFZ- Expertin für Tabakprävention ist überzeugt: „Das wird sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren deutlich in der Lungenkrebsstatistik niederschlagen.” Auch in höherem Alter lohnt es sich, mit dem Rauchen aufzuhören: Mit jedem zusätzlichen Jahr, in dem ein ehemaliger Raucher auf den Griff zur Zigarette verzichtet, sinkt sein Sterberisiko. Inzwischen sind vier von fünf Deutschen für rauchfreie Gaststätten. Im Jahr 2005, bevor das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft trat, lag die Zustimmung der Bevölkerung bei knapp über 50 Prozent – 2013 sprachen sich beinahe 82 Prozent für das Rauchverbot aus. Bemerkenswert: Auch die Mehrheit der Raucher stimmte für rauchfreie Gaststätten.





