von ROLF HEßBRÜGGE
Kaum ein Roboter, kaum ein Windrad oder E-Auto, kaum eine Solaranlage und nicht einmal spülmaschinenfeste Gläser kommen aktuell ohne Seltene Erden aus. Dahinter verbergen sich 17 chemische Elemente, allesamt silberfarbene weiche Metalle, die aufgrund bestimmter magnetischer oder anderer besonderer Eigenschaften wichtige Rohstoffe für die Hightech-Produktion bilden. Seltene Erden sind mit Ausnahme des radioaktiven Promethiums, das auf der Erde nicht mehr vorkommt, eigentlich gar nicht so selten“, sagt Michael Bau, Geowissenschaftler an der Constructor University in Bremen. „Das Problem ist vielmehr, dass sie schwierig zu gewinnen sind – und noch schwieriger ist es, dies halbwegs wirtschaftlich zu tun.“





