Eine der vermeintlich klarsten Grenzen, die der Mensch dabei gezogen hat, ist diejenige zwischen belebter Welt und unbelebter Materie. Allerdings ist diese Grenze aus biologischer Perspektive womöglich weniger scharf als viele meinen. Wo fängt Leben an – und was lebt gerade noch nicht? Für Biologen war die Antwort lange klar: Was eine Zelle bildet, die sich selbstständig vermehren sowie chemische Energie aus molekularen Substraten erzeugen kann – das lebt. Alles, was das nicht alleine hinkriegt, lebt nicht.





