Um das herauszufinden, haben Forscher des Universitätshospitals Zürich unter Leitung des Gastroenterologen Mark Fox folgendes Experiment gemacht: Sie verabreichten 20 Männern und Frauen zunächst 100 Gramm Weißbrot mit 200 Gramm geschmolzenem Käse, wobei die eine Hälfte der Probanden dazu ein großes Glas Weißwein, die andere hingegen die gleiche Menge Schwarztee trank. Eineinhalb Stunden nach der kalorienreichen Mahlzeit gab es dann für fünf Weinkonsumenten noch einen Kirschschnaps und für alle anderen das gleiche Quantum Wasser. Um herauszufinden, wie zügig die Nahrung verdaut wurde, hatten die Forscher den Käse vor dem Verzehr mit speziellen Kohlenstoff-Atomen (Isotop C-13) markiert. Diese werden beim Verdauungsprozess freigesetzt und mit dem Atem ausgeschieden, worin sie sich mithilfe eines Spektrometers nachweisen lassen. Je zügiger die Nahrungsverwertung vonstatten geht, desto größer ist die abgegebene C-13-Menge.





