In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 20 000 Menschen einen Schlaganfall, der durch die Verengung der Halsschlagader entstanden ist. Bisher war unklar, ob eine operative Entfernung der Ablagerungen in dem Blutgefäß oder das Einbringen einer Gefäßstütze (Stent) die bessere Therapie ist. Eine umfassende internationale Studie unter Leitung der Mediziner Peter Ringleb und Werner Hacke von der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg hat jetzt gezeigt: Beide Behandlungen sind gleichwertig. Ringleb: „Das Risiko für einen weiteren Schlaganfall ist in den ersten zwei Jahren nach dem Eingriff bei beiden Verfahren vergleichbar niedrig.” Daher müssten bei der Wahl der Therapie individuelle Faktoren des Patienten – etwa sein Alter – berücksichtigt werden.





