Diese indirekte Befragung ist methodisch allerdings problematisch, nicht nur wegen der Gefahr, dass der Befragte eigene Haltungen auf seinen DDR-Gesprächspartner projiziert, sondern auch wegen der Frage, wie offen sich dieser überhaupt geäußert hatte. Interessante Ergebnisse sind trotzdem zu verzeichnen. Gewöhnlich wird mit Blick auf die Friedliche Revolution von 1989 von einer hoher Unzufriedenheit der DDR-Bevölkerung mit ihrem Staat ausgegangen, was für die frühere Zeit jedoch nur bedingt zutrifft…
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Dr. Heike Talkenberger




