An den Flavanolen liegt’s
“Die Flavanole sind generell der Knackpunkt beim Tee”, so Ellinger. Diese Substanzgruppe ist für das typische Aroma des Tees verantwortlich sowie für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Einige Flavanole wirken als so genannte Antioxidantien und schützen unsere Zellen vor schädlichen Sauerstoffradikalen, die bei der Entstehung verschiedener Erkrankungen eine Rolle spielen. Einige Studien deuten darauf hin, dass der Konsum von Tee – insbesondere Grüntee – beispielsweise vor Herzkreislauf- und Krebserkrankungen schützt.
“Weißer und grüner Tee sind in Hinblick auf die gesundheitsfördernden Wirkungen von besonderem Interesse”, sagt Ellinger. Sie weisen einen höheren Gehalt an Flavanolen auf als schwarzer Tee. Weißer Tee wird vorwiegend aus Blattknospen und jungen Blättern hergestellt, grüner Tee dagegen ausschließlich aus den Blättern. Beide Teesorten bleiben im Gegensatz zum schwarzen Tee unfermentiert. Bei der Fermentation werden zwar die typischen Aromen des Schwarztees gebildet, es wird aber auch ein Teil der Flavanole abgebaut.
Haben Sie auch eine Frage? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an:





