Etwa 2000 Arten von Leuchtkäfern, auch Glühwürmchen genannt, kommen in verschiedenen Teilen der Welt vor. Viele von ihnen haben die Fähigkeit zur sogenannten Biolumineszenz. Dabei läuft in einem speziellen Leuchtorgan im Hinterleib der Käfer eine biochemische Reaktion ab, die Licht freisetzt. Dieses Leuchten dient erwachsenen Leuchtkäfern heute dazu, Paarungspartner anzulocken. Doch auch die Larven, Eier und Puppen vieler Arten können leuchten – auch wenn die Fortpflanzung für sie noch keine Rolle spielt. Die Biolumineszenz muss also evolutionär einen Zweck abseits der Partnerwerbung erfüllt haben. Die bislang führende Hypothese ging davon aus, dass der ursprüngliche Zweck des Leuchtens war, Fressfeinde abzuschrecken, indem es als Zeichen für Giftigkeit dient.





