Den Kopf halt kühl, die Füße warm, das macht den besten Doktor arm – diese Weisheit des Volksmunds hat jetzt eine wissenschaftliche Bestätigung gefunden. Forscher der britischen University of Cardiff haben 90 Studenten in der Erkältungssaison 20 Minuten lang barfuß in einem Bottich mit kaltem Wasser stehen lassen. Nach fünf Tagen bekamen 13 von ihnen einen starken Schnupfen. Aus einer gleich großen Gruppe, die mit Schuhen in einem trockenen Bottich stand, erkrankten lediglich 5 relativ leicht. Die Erklärung der Forscher: Durch die kalten Füße zögen sich die Blutgefäße im gesamten Körper zusammen. Das verschlechtere auch die Durchblutung der Nasenschleimhaut, sodass dort nicht mehr genügend Immunzellen bereitstünden, um eindringende Viren abzuwehren.





