von HARTMUT NETZ
Wenn bislang von der Energiewende die Rede war, ging es fast immer um elektrischen Strom. Wärmeenergie war dagegen nur selten Thema. Das zeugt von einer verzerrten Wahrnehmung, denn am Energieverbrauch in Deutschland hat Wärme einen weit größeren Anteil als Strom. Nimmt man den Verkehrssektor aus, der ja keine Wärme und kaum Strom schluckt, werden laut Umweltbundesamt gut zwei Drittel der insgesamt eingesetzten Energie für Gebäudeheizung und industrielle Prozesswärme benötigt. Das ist im Großen und Ganzen seit mindestens 20 Jahren so.





