Wenn ein Raucher sich plötzlich ohne Not entschließt, sein Laster aufzugeben, könnte dies bedeuten, dass er bereits an Lungenkrebs leidet. Das behaupten US-Forscher um Barbara Campling von der Thomas Jefferson University in Philadelphia. Die Mediziner hatten in einer Studie 115 Lungenkrebs-Patienten befragt, die geraucht hatten. Knapp die Hälfte von ihnen hatte vor der Diagnose spontan das Rauchen aufgegeben – obwohl nur elf Prozent erste Symptome der Krankheit verspürt hatten. Rund einem Drittel derjenigen, die nicht mehr zum Glimmstängel griffen, war es sogar relativ leicht gefallen, auf Zigaretten zu verzichten. Die Wissenschaftler spekulieren jetzt darüber, ob Lungenkarzinome eine Substanz gegen Nikotinabhängigkeit produzieren.





