Seit der industriellen Revolution setzt die Menschheit große Mengen an Treibhausgasen frei. Diese gelangen in die Atmosphäre und befeuern dort die Erderwärmung. Doch etwa ein Drittel der Emissionen wird auch von den Weltmeeren aufgenommen. Das gelöste CO2-Gas lässt die Ozeane allerdings versauern, der pH-Wert des Wassers sinkt und die Mineralienzusammensetzung verändert sich. Das schadet den im Wasser lebenden Organismen, vor allem Korallen und Muscheln, die ihre Skelette und Schalen aus Kalk (Calciumcarbonaten) bilden. Die Weltmeere sind heute im Schnitt etwa 25 Prozent saurer als noch vor 200 Jahren; statt vormals 8,2 beträgt der pH-Wert nun nur noch 8,1.





