Wir wissen nicht, was Prima Aemilia sich hat zuschulden kommen lassen. Wir können allerdings vermuten, dass sie irgendjemanden aus ihrem Bekanntenkreis gewaltig in Rage gebracht hat: „Was auch immer sie versuchen wird, was auch immer sie tun wird, alles soll ihr verkehrt sein. Von Sinnen soll sie sich erheben, von Sinnen soll sie ihre Sachen tun … Prima, der Geliebten des Narcissus, soll es so gehen: Wie dieser Brief niemals erblühen wird, so soll jene niemals erblühen.“
Das hat jemand vor rund 1900 Jahren in ein Bleitäfelchen geritzt. Heute finden Besucher der „Taberna Archaeologica“ in Mainz die düstere Botschaft in einer Glasvitrine, und zwar in einem Umfeld, wo man sie nicht unbedingt erwartet: …
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 5/2017.




