Genau dies ist den Neuroforschern Harriet de Wit und Abraham Palmer von der Universität Chicago vor einigen Jahren passiert. Ihr Ziel war es, mit ihren Arbeitsgruppen nach spezifischen genetischen Variationen zu fahnden, die eine Rolle bei den verschiedenen Antworten des menschlichen Körpers auf die Einnahme von Amphetamin spielen. In einer Basisstudie hatten sie zunächst die psychiatrischen und physiologischen Reaktionen auf Amphetamin-Gabe von bis zu 162 gesunden Freiwilligen aufgezeichnet. Anschließend durchsuchten sie die Proben derselben Probanden nach auffälligen Genvarianten, die mit einzelnen Antworten aus dem Spektrum der Amphetamin-Wirkung korrelieren.





