Solch ein inhärenter Mangel an Wahrheit würde uns im Alltag verunsichern – Wissenschaftler juckt er jedoch weniger. Was vor allem daran liegt, dass der Begriff „Theorie“ in der Wissenschaft anders genutzt wird als im allgemeinen Sprachgebrauch. Wissenschaftliche Theorien zielen nicht auf Wahrheiten ab – viel wichtiger ist, dass sie nützlich sind. Bietet eine Theorie einen robusten Leitfaden, mit dessen Hilfe man bestimmte Probleme konkret erforschen kann, dann ist sie gut, sprich nützlich. Tut sie das nicht, ist sie schlecht.





