Noroviren sind die weltweit häufigsten Erreger von Magen-Darm-Erkrankungen. Wer sich mit den Viren infiziert, leidet meist zwei bis vier Tage lang unter heftigem Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfen. Bei einigen Menschen, vor allem Kindern und Älteren, können die Symptome und der dadurch verursachte Flüssigkeitsverlust so ausgeprägt sein, dass sie im Krankenhaus mit Infusionen behandelt werden müssen. Der beste Schutz vor Noroviren sind bislang Händewäschen und andere Hygienemaßnahmen. Denn die Erreger sind hochansteckend und verbreiten sich nicht nur über direkten Menschenkontakt, sondern auch über Tröpfchen in der Luft, kontaminierte Oberflächen sowie über Wasser und Lebensmittel. An Orten wie Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Militärstützpunkten und Kreuzfahrtschiffen, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, haben die Viren oft leichtes Spiel. Impfstoffe, die die Ausbreitung erheblich eindämmen würden, werden zwar erforscht, wurden bislang aber aufgrund mangelnder Wirkung nicht zugelassen.





