Die Polizei kam mit den Ermittlungen zunächst nicht voran. Es fehlten Zeugen und verwertbare Spuren. Die Kriminalisten setzten ihre letzte Hoffnung auf zwei Innovationen: die Erstellung eines Täterprofils durch die operative Fallanalyse, das sogenannte Profiling, und den genetischen Fingerabdruck. Die Spurensicherung hatte auf der Unterwäsche des Mädchens Spuren von Sperma entdeckt, die für eine DNA-Analyse aufbereitet werden konnten. Da man aber kaum alle Männer des Landkreises Cloppenburg zur Abgabe einer Speichelprobe einladen konnte, waren die Profiler gefragt, die seit 1993 im Rahmen der kriminalistisch-kriminologischen Forschergruppe beim Bundeskriminalamt (BKA) tätig waren. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 09/2014.
Prof. Dr. Peter Becker




