Wissenschaftlich interessant wird das, wenn man es mit dem Schmetterlingseffekt in Zusammenhang bringt. Entdeckt hat ihn der US-amerikanische Meteorologe Edward Lorenz. Ihm war aufgefallen, dass in manchen Systemen – zum Beispiel in der Atmosphäre – kleine Störungen nicht klein bleiben, sondern im Laufe der Zeit exponentiell wachsen können. Mit der Folge, dass selbst durch winzige Messungenauigkeiten langfristige Vorhersagen, die sich auf diese Messung stützen, sehr ungenau werden. Systeme mit dieser Eigenschaft nennen Wissenschaftler „chaotisch“. Weithin bekannt wurde Lorenzʼ Einsicht durch das Beispiel, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in China zu einem Tornado in Texas führen kann − daher der Name.





