Der Oman ist Teil des Weihrauchlands und bietet seinen Besuchern einen einzigartigen kulturhistorischen Mix: atemberaubende Landschaft, Ausgrabungen auf den Spuren jahrtausendealter, vom Weihrauchhandel geprägter Kulturen, die besondere Architektur des Landes, Relikte der portugiesischen Kolonialherrschaft sowie Einblicke in den modernen Alltag des Sultanats.
Die Reise gliedert sich in zwei Hauptteile: Der erste Teil widmet sich, ausgehend von der Hauptstadt Maskat, der Erkundung des Nordostens, der zweite der Region Dhofar im Südwesten mit ihrer Metropole Salalah. Hier einige Höhepunkte unserer Tour.
In Maskat steht natürlich eine Stadtbesichtigung mit dem Besuch der Großen Sultan-Qabus-Moschee auf dem Programm. Sie ist weltweit eine der imposantesten Moscheen und landesweit die einzige, die auch Nicht-Muslimen zugänglich ist. In der Altstadt machen wir am Arbeitspalast des Sultans halt, der von den beiden portugiesischen Forts Dschalali und Mirani aus dem 16. Jahrhundert flankiert wird. Das Bait-al-Zubair-Museum gewährt uns Einblicke in die Kultur des Oman. Es folgt ein Bummel durch den Souk im Hafenviertel Matrah.
Am nächsten Morgen Fahrt mit dem Geländewagen zum Wadi Mayh. Wir erleben die wild-erodierte Landschaft der omanischen Berge mit der Wadi-Mayh-Schlucht, in deren Lehmschichten sich 300 Millionen Jahre Erdgeschichte widerspiegeln. Weiterfahrt zur einst wichtigen Hafenstadt Quriat. Sehenswert ist hier das unter portugiesischer Herrschaft entstandene Fort. Wir fahren weiter via Sur, wo wir eine Dhau-Werft besuchen, nach Ras al-Dschinz. In der Nähe liegt Ras al-Hadd. Dort besuchen wir die Ruinen aus prähistorischer Zeit.
Am Folgetag sind wir mit Allradfahrzeugen entlang der Küste nach al-Asylah unterwegs. Der zunächst felsige Strand mit kleinen Buchten geht allmählich in endlose weiße Sandstrände über. Fischerdörfer prägen das Landschaftsbild ebenso wie Abschnitte mit Sanddünen, die auf die Nähe der Wüste Ramlat al-Wahiba verweisen. In der Dschaalan-Region halten wir an der Moschee von Bani Bu Ali. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und hat 52 Kuppeln. Im Wadi Bani Chalid bringt uns ein Spaziergang zu den glasklaren Seen dieses Tales, bevor wir unsere Fahrt in die Sandwüste auf alten Dünen-Trecks fortsetzen. Übernachtung im Wüstencamp „Arabian Oryx“ inmitten der Dünen.
Auf dem Markt in Ibra bieten Frauen ihre für Frauen hergestellten Waren an. In der Nähe besichtigen wir die alte Lehmstadt Mansfah. Die Fahrt führt durch schroffe Berglandschaften, vorbei an der Oase Birkat al- Mauz zum Saiq-Plateau im Dschebel Achdar, dem „grünen Berg“. Hier gibt es Wildrosen, Aprikosen und Mandeln.
Der letzte Tag vor dem Wechsel in den Südwesten beginnt mit einem Rundgang durch die Oasenstadt Nizwa. Besuch der mächtigen Festungsanlage mit ihrem Rundturm, von dessen Galerie sich grandiose Aus‧blicke auf die benachbarte Freitagsmoschee sowie Palmenhaine und Gärten eröffnen. In al-Hamra besichtigen wir den alten Ortskern, der aus mehr‧stöckigen Ziegelhäusern aus rotem Lehm besteht, und den alten Souk. Danach geht es mit Geländewagen hinauf zum Dschebel Schams, dem „Berg der Sonne“. Diese Strecke gehört zu den schönsten im Oman. Das Plateau liegt oberhalb einer gewaltigen Schlucht, dem sogenannten Grand Canyon des Oman. Der Ausblick ist einzigartig. Auf dem Rückweg nach Maskat Besichtigung des mächtigen Forts Nachl.




