Ich bin zwar überzeugt von der Idee der Komplementarität, die dem Tag die Nacht und dem Bewussten das Unbewusste an die Seite stellt und überhaupt jedes Stück im Lichte seines Gegenstücks sieht, aber ich hätte nie geglaubt, dass dieser eher philosophisch klingende und von der Physik abzulenken scheinende Begriff plötzlich eine große Bühne erhält. Doch genau das ist jetzt geschehen in dem Buch „Fundamentals“, in dem der Nobelpreisträger Frank Wilczek das vorstellt, was er „10 Keys to Reality“ nennt. Und der letzte Schlüssel, der ihm die Welt des Geistes ganz weit öffnet, trägt den Namen Komplementarität.





