Inzwischen sind im Umkreis von 33 Lichtjahren rund 380 Himmelskörper bekannt. 33 Lichtjahre – das klingt nach einer gewaltigen Entfernung, gemessen an den Ausmaßen des Universums ist es jedoch nur ein Katzensprung. Bei den meisten der bisher identifizierten Objekte handelt es sich um Zwergsterne. Aber es gibt auch junge Sterne, die erst vor 40 Millionen Jahren entstanden sind sowie stellare Greise wie Barnards Pfeilstern, der 10 Milliarden Jahre auf dem Buckel hat. Was Wissenschaftler jedoch besonders elektrisiert: Entdeckt wurden auch Planeten, die erdähnliche Bedingungen haben könnten. Doch wie gelangen wir dorthin und was würde uns in den “neuen Welten” erwarten? Klar ist, dass zunächst völlig neue Antriebe konstruiert werden müssen. Dass das nicht unbedingt eine Utopie sein muss, hat Dambeck in Gesprächen mit führenden Forschern herausgefunden. Und er stellt Konzepte vor, die (noch) wie Science- Fiction pur anmuten und deren Verwirklichung wohl noch einige Jahrhunderte in Anspruch nehmen werden. Auch hier gilt eben: Per aspera ad astra.
Ein besonderes Schmankerl der Titelgeschichte des bdw-Junihefts ist eine einzigartige Grafik des Kommunikations-Designers Stefan Schiessl. Die detaillierte und prächtige Sternenkarte unserer nächsten Umgebung entwickelte er gemeinsam mit Martin Kürster vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie. Eingezeichnet sind alle Sterne im Umkreis von 20 Lichtjahren mit ihrer räumlichen Verteilung, ihren Eigenschaften und – falls beobachtet – ihren Planeten.
Lassen Sie sich auf eine wahrhaft fantastische Reise entführen und erfahren Sie mehr über Visionen, die Realität werden könnten – im aktuellen Heft von bild der wissenschaft.





