Was Sie da soeben erlebt haben, wird von Psychologen „Cocktailparty-Phänomen“ genannt. Verantwortlich dafür ist die Tatsache, dass unser Gehirn sämtliche Informationen, die es von den Sinnesorganen angeliefert bekommt, fortwährend daraufhin prüft, ob sie für uns gerade von Bedeutung sind. Nur diese – man geht von gerade mal ein bis zwei Prozent aller eingehenden Meldungen aus – lässt es ins Bewusstsein dringen. Man spricht in diesem Zusammenhang von „selektivem Hören“. Doch nicht nur das. Das Gehirn sorgt auch dafür, dass ein Mensch die Schallquelle, auf die er sich gerade konzentriert, zwei- bis dreimal lauter wahrnimmt als die Umgebungsgeräusche, während letztere unterdrückt werden.





