
Das 3D-Modell liefert Genetikern wichtige Informationen über die Genaktivität in unserem Körper. Denn die lineare Abfolge der DNA-Basen allein reicht nicht aus, um das Genom zu verstehen. Auch die Faltung der bis zu zwei Meter langen Chromosomen beeinflusst die Genaktivität. Daher versuchen Forscher, die dreidimensionale genetische Architektur möglichst präzise zu erkunden. Da die Chromosomen gefaltet sind, liegen Abschnitte nebeneinander, die auseinandergefaltet mehrere Millionen Basen weit voneinander entfernt wären. Ihre tatsächliche Nachbarschaft beeinflusst jedoch die Genaktivität.
Foto: Cristian Micheletti und Marco Di Stefano – SISSA





