Einem amerikanisch-deutschem Forscherteam ist es gelungen, Mauszellen in embryonale Stammzellen zurückzuprogrammieren, ohne dass dazu Gene in die Zellen eingeschleust werden mussten. Das ist von großem Vorteil für die Medizin, da sich so eine Entartung der Zellen verhindern lässt. Die Wissenschaftler um Hongyan Zhou vom Scripps Research Institute in La Jolla hatten die Zellen zuvor mit vier Proteinen behandelt.
WILDPFERDE FRÜH GEZÄHMT
Schon vor 5000 Jahren wurden Wildpferde domestiziert – und zwar in der Ponto- Kaspischen Steppe (Russland, Kasachstan, Ukraine, Rumänien). Das haben Wissenschaftler um Arne Ludwig vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung herausgefunden. Sie hatten für ihre Untersuchung Farbgene aus sehr alten DNA-Proben analysiert. Zeit und Ort der Domestizierung von Wildpferden war lange umstritten.
GLÄSERNES RIND
Ein internationales Forscherteam hat das gesamte Erbgut des Rindes entschlüsselt. Es besteht aus rund 22 000 Genen. Erste Analysen ergaben, dass Kühe näher mit dem Menschen als mit Mäusen und Ratten verwandt sind.
HEAVY METAL
Deutsche Forscher haben die Reißfestigkeit der sowieso schon sehr stabilen Spinnenseide noch deutlich erhöht. Das Team um Mato Knez vom Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle versetzte dafür das Material mit Metall-Ionen aus Zink, Titan oder Aluminium. Das Verfahren hat laut Knez ein großes Potenzial, da mit ihm die Belastbarkeit vieler Biomaterialien stark verbessert werden kann.





