Beim Bergbau sowie bei der Herstellung von Eisen und Stahl fallen große Mengen an losem Gesteinsmaterial an, unter anderem in Form von Schlacke. Diese wird üblicherweise in der Nähe der entsprechenden Industriestandorte angehäuft. „Die in der Landschaft entsorgten anthropogen erzeugten Abfälle sind chemischer und mechanischer Verwitterung und Erosion ausgesetzt“, erklärt ein Team um Amanda Owen von der University of Glasgow in Großbritannien. „Dabei kann das Material durch natürliche Prozesse abgetragen werden und sich an anderen Stellen erneut ablagern.“ Bedenklich ist dies, weil diese Abfälle auch Schwermetalle und andere umweltschädliche Substanzen enthalten können. Bekannt war bereits, dass diese Ablagerungen grundsätzlich zu neuen Gesteinsschichten werden können. Bislang ging man jedoch davon aus, dass sich dieser Prozess über geologische Zeiträume von mehreren Tausend bis Millionen Jahren erstreckt.





