58 stadtrömische Grabinschriften aus Republik und Kaiserzeit stellen die Autoren vor und erläutern sie detailliert. Die soziale Spanne reicht von Kaisern und Senatoren über Handwerker, Ärzte und Händler bis zu einem Kunstreiter „der grünen Circus-Partei“, einem Sklaven, der bereits mit 24 Jahren verstarb und dem ein Leidensgenosse den Grabstein stiftete. Insbesondere Berufe, Karrieren und Lebensläufe werden anschaulich beschrieben. So bietet das Buch überraschend vielfältige Einsichten in die soziale Zusammensetzung der römischen Gesellschaft und das Alltagsleben. Der Romreisende kann alle Monumente, deren Standort stets angegeben ist, auch direkt in Augenschein nehmen.
Rezension: Talkenberger, Heike




