Die Antarktis ist für ihre einzigartigen Ökosysteme bekannt. Dort leben vielfältige, aber oft bedrohte Tierarten – darunter zahlreiche Vögel. Die Region steht daher unter besonderem Naturschutz. Durch ihre abgelegene Lage bleibt die antarktische Tierwelt allerdings ohnehin meist isoliert und dadurch von vielen Infektionskrankheiten verschont, die Wildtiere in anderen Regionen der Welt befallen. Jüngste Funde deuten jedoch darauf hin, dass das H5N1-Virus, das in den vergangenen Jahren zu weltweiten Vogelgrippe-Epidemien geführt hat, diese natürliche Isolierung der Antarktis durchbrochen hat. Im Oktober 2023 wurden dort erstmals mit dem Grippe-Erreger infizierte Vögel entdeckt.





