Abschließend ein Hinweis, der zwar nicht ins Zentrum dieser Arbeit zielt, aber dennoch angebracht ist. Die modische Neigung, alles und jedes als „Aushandlungsprozess“ zu charakterisieren, erschöpft sich nicht allein in raunender Suggestion; sie geht vor allem an der machtbesetzten Dimension sozialer Beziehungen vorbei. Mit einem angemessenen Lektorat hätte man mühelos Abhilfe schaffen können. Aber diese Seite des Verlagsgeschäfts ist, von einer Handvoll Ausnahmen abgesehen, leider nur noch im Konjunktiv zu schreiben.
Rezension: Prof. Dr. Bernd Greiner




