Um eine Entzündung des Wurmfortsatzes am Blinddarm sicher zu erkennen, reichen nach einer amerikanischen Studie altbewährte Diagnosemethoden völlig aus. Ultraschalluntersuchungen oder Computertomografien bringen keine zusätzliche Sicherheit. Bei 60 Prozent der Patienten ließ sich eine Entzündung mit diesen Methoden nicht nachweisen. Treffgenauer ist die Tastuntersuchung auf Schmerzen im rechten Unterbauch. Bei neun von zehn Patienten lagen die Ärzte mit ihrem Befund richtig. Ähnlich sicher war die Diagnose, wenn eine Blutuntersuchung erhöhte Werte für weiße Blutkörperchen ergab. Fazit der Studienleiter: Die bildgebenden Verfahren verlängern unnötig die Untersuchungszeit in der Notfallaufnahme bis zur Operation.





