Schon im Jahr 1911 entdeckte der niederländische Physiker Heike Kamerlingh Onnes, dass Quecksilber bei sehr tiefen Temperaturen seinen elektrischen Widerstand verliert. Er nannte das Phänomen „Supraleitung“, für das sich in der englischen Literatur der Begriff „superconductivity“ durchgesetzt hat. Es muss dazu aber wirklich extrem kalt sein: Um den Effekt zu erzielen, tauchte Onnes das Quecksilber in flüssiges Helium mit einer Temperatur von –269 Grad Celsius – nur etwa vier Grad über dem absoluten Nullpunkt. Für seine Entdeckung erhielt Onnes im Jahr 1913 den Nobelpreis für Physik.





