von Rainer Kurlemann
Als Alexandre Becquerel im Jahr 1839 den photoelektrischen Effekt entdeckte, war die Glühbirne noch nicht erfunden. Für das Phänomen, dass Licht elektrischen Strom produzieren kann, wenn es auf einen Festkörper trifft, interessierte sich fast 100 Jahre lang nur die Wissenschaft. Strom wurde mit Hilfe von Dynamos erzeugt, die am Ende des 19. Jahrhunderts von Dampfmaschinen angetrieben wurden. Zu Beginn des Zeitalters der Elektrizität hielten Kohle, Gas und später die Atomkraft die Stromkosten jahrzehntelang gering. Photovoltaik führte ein Schattendasein. Sie kam nur dort zum Einsatz, wo Alternativen fehlten oder Batterien zu viel Gewicht mit sich bringen. So wurden etwa einige Prototypen für den Einsatz auf einem Zeppelin entwickelt.





