Für seine Forschungen zur Tumorbiologie hat der Mediziner Robert Grosse von der Universität Heidelberg den Joachim Siebeneicher-Forschungspreis erhalten. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert und wurde erst zum zweiten Mal verliehen. Der 38-jährige Grosse erforscht Mechanismen, die den Auf- und Abbau des Zellskeletts regulieren. Durch eine flexible Skelettstruktur können Krebszellen in Gewebe eindringen und Metastasen bilden. Verantwortlich für die Umwandlung des Zellskeletts sind viele Schlüsselproteine, darunter die Formine. Robert Grosse will diese Proteine blockieren, um die Beweglichkeit und Ausbreitung der Tumorzellen im Körper zu stoppen.





