Die Sieger trafen bei der Einnahme Deutschlands auf eine Zivilbevölkerung in apathischer Stimmung. Die Deutschen waren des Krieges, aber auch der Nazi-Herrschaft müde. Durch das verwüstete Land bewegten sich zwischen den Fronten verstörte Menschen auf der Suche nach Angehörigen. Ausgebombte, Frauen, Greise und Kinder suchten eine Bleibe. Diejenigen Kinder, die vor dem Luftkrieg bewahrt werden sollten, als man sie mit der „Kinderlandverschickung“ aus den Ballungsgebieten des Deutschen Reiches in ländliche Gefilde sandte, sahen sich von ihren Betreuern (der „Hitlerjugend“) verlassen und waren auf sich selbst gestellt. …
Den vollständigen Text lesen Sie in DAMALS 4/2015.
Prof. Dr. Wolfgang Benz




