
Der Stern ist 7500 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich im Sternbild Schiffskiel. Astronomen beobachten Eta Carinae, um mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. 1838 gab es einen gigantischen Ausbruch. Wenige Jahre später war der Stern – nach Sirius – der zweithellste am irdischen Himmel. Mittlerweile ist er verblasst, stößt jedoch nach wie vor Gas und Staub aus – ein Zeichen dafür, dass sich der Stern dem Ende seiner Entwicklung nähert. Astronomen möchten nun messen, wann das Material ausgestoßen wurde und wie schnell es sich bewegt.
Bisher untersuchten sie Eta Carinae im sichtbaren Licht und der Infrarotstrahlung. „Wir dachten, dass wir ein ziemlich vollständiges Bild seiner Staubmassen hätten. Aber diese neue Ultraviolett-Aufnahme sieht überraschend unterschiedlich aus, sie zeigt Gas, das wir bisher nicht gesehen haben“, sagt Nathan Smith vom Steward Observatory der University of Arizona, leitender Forscher des Hubble-Programms. Mit der neuen Technik könnten in Zukunft auch andere Sterne und Nebel untersucht werden.





