Einer der Gründe für die urbane Sommerhitze heißt Automobil. So praktisch sie sein können, wenn schwere Dinge geliefert oder etwa Kranke transportiert werden müssen, so sehr sind sie im Weg, wenn sie nicht gebraucht werden. Die meisten Autos in der Stadt sind nämlich gar keine Fahrzeuge, sondern Stehzeuge, wie der österreichischer Zivilingenieur und Verkehrsplaner Hermann Knoflacher sie Anfang des Jahrtausends genannt hat. Um fortzufahren: „Wir ziehen uns mehr oder weniger freiwillig in abgedichtete Häuser mit Lärmschutzfenstern zurück, um den Außenraum dem Krach, dem Staub und den Abgasen der Autos zu überlassen.“ Und der Hitze, muss man ergänzen.





