Die deutsche Stahlindustrie war nach Angaben des Umweltbundesamtes im Jahr 2022 für rund 23,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verantwortlich. Damit zählt die Stahlerzeugung zu den CO2-intensivsten Industriezweigen Deutschlands. Ein wichtiges Ziel der Umweltpolitik besteht deshalb darin, die Emissionen der Stahlwerke zu senken – etwa, indem Wasserstoff statt Koks eingesetzt wird. Um mögliche Verbesserungen gezielt zu steuern und zu evaluieren, sind allerdings zuverlässige Daten zum tatsächlichen CO2-Ausstoß der jeweiligen Produktionsstandorte wichtig. Bisher waren offizielle Stellen dafür allerdings auf die Selbstangaben der Stahlhersteller angewiesen.





