Dass Spinat die Körperabwehr stärkt, be- zeugt eine Studie von österreichischen Forschern. Das Team um Siegfried Knasmüller von der Universität Wien hatte acht Freiwilligen einen speziellen Speiseplan verordnet. Sie mussten über einen Zeitraum von gut zwei Wochen täglich 225 Gramm des grünen Gemüses essen. Dabei wurde gemessen, wie die DNA ihrer weißen Blutkörperchen reagierte, wenn sie Enzymen ausgesetzt wurde, die die Erbsubstanz angreifen.
Das Ergebnis versetzte die Wissenschaftler in Erstaunen: Bereits sechs Stunden nach der ersten Spinat-Mahlzeit war die DNA besser vor Schäden geschützt. Außerdem nahm die Konzentration von Homozystein um 16 Prozent ab. Das Aminosäure-Abbauprodukt wird mit Gefäßschäden in Verbindung gebracht. Von Dauer ist der Spinatschutz jedoch nicht. 40 Tage nach Beendigung der Studie hatten sich die positiven Effekte schon wieder verflüchtigt.
Kleinkinder bis zum Alter von etwa sechs Monaten sollte man allerdings mit Spinat verschonen. Denn das Gemüse ist für sie wegen seines hohen Nitratgehalts schädlich oder sogar giftig.





