Spechte sind bemerkenswerte Kraftmaschinen. Sie können mit ihrem Schnabel tiefe Löcher in Baumrinden hämmern, indem sie ihren Kopf blitzschnell vor und zurück bewegen. Die Kraft, die sie dabei aufbringen, entspricht dem 20- bis 30-Fachen ihres Körpergewichts. Dadurch picken sie Insekten als Nahrung aus dem Holz und bauen sich Bruthöhlen in die Stämme. Durch schwächeres, aber schnelleres Trommeln auf dem Holz kommunizieren sie zudem mit anderen Artgenossen und verteidigen ihr Revier. Aber wie genau machen die Spechte das? Bekannt ist zwar, dass der Aufbau von Schädel, Schnabel und Nacken der Vögel an die Bewegung angepasst ist, um Gehirnerschütterungen zu vermeiden. Unklar war aber bislang, welche Muskeln und welche Atemtechnik zusätzlich für das Hämmern nötig sind.





