Ein Kapitel etwa ist dem spanischen Hofzeremoniell gewidmet, das eigentlich aus Burgund stammte, am Hof von Madrid weiterentwickelt wurde und das Leben am Wiener Hof lange maßgeblich bestimmte. Auch die Sammelleidenschaft hatten so manche Habsburger Herrscher gemeinsam – die Früchte können noch heute in den Gemäldegalerien Wiens und Madrids bewundert werden. Zu lesen ist auch über die Entwicklung der Spanischen Hofreitschule, die musikalischen Beeinflussungen oder die dynastische Heiratspolitik und schließlich über die „Rotspanier“ im Konzentrationslager Mauthausen.
Rezension: Gamper, Christine




