So viele Wasserarten gibt es deutschlandweit
Das flüssige Lebenselixier wird deutschlandweit durch mehr als 5.800 Versorgungsunternehmen an die Verbraucher befördert. Zusätzlich gibt es Wasser auch in Flaschen oder Dosen als stille oder stoffreiche Variante.
Doch trotz der augenscheinlichen Vielfalt zählt Deutschland in Sachen Weltwasserentwicklung nicht auf den ersten Plätzen. Stattdessen ist Finnland führend, wenn es um die Forderung, Entwicklung und Nutzung der Wasserressourcen geht.
Hier lauern die Gefahren im Trinkwasser
In Deutschland sind Wasserversorger verpflichtet, strenge Vorgaben und Richtwerte einzuhalten. So dürfen bestimmte Pflanzenschutzmittel, Medikamentenrückstände oder Schwermetalle nicht im Trinkwasser zu finden sein. Immer wieder gibt es mediale Meldungen über verunreinigtes Trinkwasser. Viele Verbraucher sind deshalb verunsichert und wollen es genau wissen. Eine Nachfrage beim örtlichen Wasserversorger kann helfen, eine Antwort gibt es nicht immer sofort.
Wer präzise Sicherheit durch Expertenuntersuchungen möchte, kann daher einen eigenen Wassertest vornehmen. Hierfür gibt es zahlreiche kinderleichte Testverfahren, die eine schwerpunktspezifische Analyse direkt aus dem Hahn ermöglichen.
Tipp: Das Umweltbundesamt kontrolliert die Einhaltung der Grenzwerte. Hier lassen sich ebenso nähere Angaben zur lokalen Trinkwasserqualität erfahren.
So gefährlich sind Nitratrückstände für den Körper
Nitrat kann im Grundwasser vorkommen, ist theoretisch nicht für den Menschen gefährlich. Allerdings kommt es im Körper zur Nitritumwandlung und das bringt Gefährdungspotenzial. Nitrit ist vor allem für Säuglinge äußerst gefährlich, denn es zerstört den roten Blutfarbstoff. Experten fanden auch heraus, dass Nitrosamine (entstehen durch Nitrit) krebserregend sein können.
Besonders hoch ist das Nitratvorkommen vor allem in Regionen mit erhöhter Landwirtschaft. Durch Gülle und Düngemittel gelangt das Nitrit ins Grundwasser und reichert sich dort an. Um die Grenzwerte nicht überschreiten, wird regelmäßig durch das Umweltbundesamt deutschlandweit gemessen. Als Grenze gilt eine Maximalbelastung von 500 mg/Liter.





