Mit Kurznachrichten auf dem Handy sollen die Bewohner Südafrikas dazu aufgefordert werden, sich auf Aids untersuchen zu lassen. Jeder Achte der 47 Millionen Menschen ist dort mit HIV infiziert. In den SMS werden die Symptome der Erkrankung beschrieben und die Telefonnummern von Beratungszentren genannt.
NASHORN AUS DEM EIS
Erstmals ist ein Breitmaulnashorn geboren worden, das mit tiefgefrorenem Sperma gezeugt wurde. Das 45 Kilo schwere Männchen kam im Budapester Zoo zur Welt. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung hatten die Mutter vor über einem Jahr in Berlin künstlich besamt (bild der wissenschaft 1/2008, „ Eisige Befruchtung”). Die Geburt des Nashorns ist für die Wissenschaftler ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der bedrohten Art.
GALLE SCHÄDIGT LEBER
Eine Erbkrankheit, die Leberzirrhose auslösen kann, haben Forscher der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg entdeckt. Daniel Gotthardt, Peter Sauer, Heiko Runz und Johannes Zschocke beobachteten eine Mutation des Gens ABCB4. Sie ist dafür verantwortlich, dass im Gallensaft eine Substanz fehlt, durch die Leberzellen normalerweise vor toxischen Inhaltsstoffen der Galle geschützt sind.
SCHLANK UND DEPRESSIV
Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat die Schlankheitspille Acomplia europaweit vom Markt genommen. Zur Begründung heißt es, das Mittel könne schwere Depressionen auslösen. Es habe schon mehrere Suizide und Suizidversuche gegeben.





