Bei chemischen Verbindungen verhält es sich in der Regel ebenso. Kochsalz beispielsweise, bekanntermaßen hauptsächlich aus Natriumchlorid bestehend, ist und bleibt Kochsalz. Auch wenn kleine Mengen an Rieselhilfen beigemengt werden oder sich winzige Verunreinigungen im Salz finden. Und selbst wenn Sie ein paar Reiskörner in den Salzstreuer mit einquartieren in der Hoffnung, das Salz möge von seiner Hydrophilie lassen. Es wird trotzdem so aussehen und schmecken, wie Sie es von Kochsalz gewöhnt sind. Wo es eine Regel gibt, findet sich aber bekanntlich auch eine Ausnahme. Oder viele? Das weiß man leider nicht so genau. Denn was für Kochsalz gut ist, ist für andere Verbindungen längst nicht billig. Eine Forschungsgruppe aus Österreich und Deutschland hat jedenfalls entdeckt, dass alles ganz anders sein kann als erwartet, wenn man mit den beiden Elementen Americium und Terbium arbeitet.





