Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ist bei der Früherkennung von Brustkrebs der Mammographie und Ultraschall-Untersuchungen überlegen. Darauf hat ein amerikanisch-deutsches Forscherteam um Constance D. Lehman von der University of Washington in Seattle hingewiesen. Die Mediziner hatten in einer Studie 969 Frauen, bei denen in einer Brust ein bösartiger Tumor wuchs, mit der MRT untersucht. Es stellte sich heraus, dass 30 Patientinnen auch in der anderen Brust Krebsgeschwüre trugen, die weder Mammographie noch Ultraschall aufgespürt hatten. Die Wissenschaftler fordern daher, die MRT trotz höherer Kosten grundsätzlich in Vorsorgeuntersuchungen miteinzubeziehen. Bisher wird die Magnetresonanz-Tomographie vor allem vor einer Brustkrebs-Operation angewandt, um die exakte Ausdehnung des zu entfernenden Tumors zu bestimmen.





